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Bremsen

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Die Bremsen unterteilen wir in unserem Motorradteile Shop in Bremsen vorne und Bremsen hinten.

In diesen Kategorien finden Sie Ersatzteile und Zubehör für die komplette Bremsanlage Ihres Motorrads, Roller oder Quads.

Für EBC Bremsen und TRW Lucas Bremsen erhalten Sie bei uns die passenden Bremsbeläge (Bremsklötze), Bremsbacken und  Bremsscheiben.

In der Kategorie "Bremsen vorne" sind alle Ersatzteile enthalten, die zur Vorderradbremse beziehungsweise Vorderbremse oder Handbremse gehören - in der Kategorie "Bremsen hinten" entsprechend alle Teile für die Hinterradbremse (Fußbremse).

Die Motorrad Handbremse wird in der Regel durch den Handbremshebel, die Hinterradbremse durch den Fußbremshebel betätigt. In beiden Fällen spricht man umgangssprachlich auch einfach nur vom "Bremshebel". Über den Bremslichtschalter wird das Bremsen durch Aufleuchten des Bremslichts angezeigt.

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Das entscheidende Verbindungsstück zwischen dem Bremshebel beziehungsweise dem Hauptbremszylinder  (Bremspumpe) und dem Bremssattel ist die Bremsleitung (auch Bowdenzug oder Bremszug). Die Bremsleitung leitet den Befehl zum Bremsen an die Räder weiter. In ihr befindet sich die Bremsflüssigkeit.

Mit der Zeit nimmt die Qualität der Bremsflüssigkeit ab, da sie Wasser aufnimmt und im Zuge dessen der Siedepunkt sinkt. Es kommt zu einer Dampfbildung, die keine hydraulische Wirkung mehr erzielt und somit zum Ausfall der Bremsen führt. Dieses nennt man "Fading". Alle zwei Jahre sollte man daher die Bremsflüssigkeit wechseln.
Durch Umwelteinflüsse werden auch die Bremsschläuche porös. Beim Bremsschlauch wechseln empfiehlt es sich, den Bremsschlauch durch eine hochdruckfeste Stahlflex Bremsleitung zu erneuern. Bei einem größeren Motorrad, wie zum Beispiel bei der Honda CBR, wird an Stelle der normalen Bremsleitung schon eine Stahlflex Bremsleitung verwendet. Diese Bremsleitung verfügt über einen besseren Druckpunkt.

Heutzutage sind Motorräder mit Scheibenbremsen, statt Trommelbremsen ausgestattet. Nur Mofas, Roller bzw. Scooter und andere leichte Motorräder verfügen noch über eine Trommelbremse.

Bei der Scheibenbremse unterscheidet man zwischen einer Festsattelbremse und einer Schwimmsattelbremse. Im modernen Motorradbau sind Festsattelbremsen heutzutage Standard.

Bei der Festsattelbremse ist der Bremssattel fest mit der Radaufhängung verbunden. Der Bremssattel (auch Bremszange oder Radbremszylinder) enthält die Bremsklötze mit den Bremsbelägen und die Bremskolben. Die Bremskolben der Festsattelbremse drücken beim Bremsen die Bremsbeläge von beiden Seiten an die Bremsscheibe, die mit der Radnabe verbunden ist. Durch den über die Bremsflüssigkeit übertragenen Druck auf die Bremsbeläge wird das Motorrad abgebremst.

Eine Schwimmsattelbremse ist im Vergleich zu einer Festsattelbremse einfacher aufgebaut. Der Bremssattel (Radbremszylinder) ist parallel zur Radachse "schwimmend" gelagert. Dies bedeutet, dass sich der Bremssattel seitlich bewegen kann. Der Bremskolben befindet sich nur auf einer Seite des Bremssattels. Wird der Bremshebel beim Bremsen betätigt, drückt die unter Druck gesetzte Bremsflüssigkeit den Bremskolben gegen den auf ihrer Seite liegenden Bremsbelag. Da der Bremssattel schwimmend auf Bolzen gelagert ist, bewegt er sich komplett in die entgegengesetzte Richtung. Der sich dort befindliche Bremsbelag drückt nun ebenfalls gegen die Bremsscheibe beziehungsweise wird an die Bremsscheibe herangezogen. Im Motorroller sind Schwimmsattelbremsen üblich. Zu den Schwimmsattelbremsen zählt unter anderem die Faustsattelbremse.

Bei der Trommelbremse ist die Bremstrommel an der Radnabe befestigt. Sie sind heutzutage meistens nur noch am Hinterrad verbaut.
In vielen Motorrad - Modellen sind der Hauptbremszylinder und der Radbremszylinder über eine Bremsleitung, in der sich die Bremsflüssigkeit befindet, verknüpft.

Die Bremskolben des Radbremszylinders sind mit den Bremsbacken verbunden. Die Bremsbacken werden durch eine Bremsfeder nach innen gezogen. Beim Bremsen wird die Bremsflüssigkeit aus dem Hauptbremszylinder in den Radbremszylinder gedrückt. Dieser wird dadurch nach außen gepresst. Die sich an den Bremskolben befindlichen Bremsbacken werden mit den Bremsbelägen nach außen an die Bremstrommel gedrückt. Durch die starke Reibung zwischen Bremsbelag und Bremstrommel kommt das Rad zu Stehen.

Im Gegensatz zur hydraulischen Bremse kommt bei der mechanischen Bremse durch Betätigen des Bremshebels entweder ein Bowdenzug oder ein Bremsgestänge zum Einsatz. Der Bowdenzug bzw. das Bremsgestänge wirken auf den Radbremszylinder. Dieser ist auf einer Bremswelle montiert. Wird die Bremswelle beim Bremsen um einen bestimmten Grad gedreht, spreizt der Bremsnocken die Bremsbacken, die auf einer Bremsankerplatte sitzen, von innen an die Bremstrommel.

Sind die Bremsbeläge abgenutzt, müssen die kompletten Bremsbacken und Bremsklötze ausgetauscht werden. Früher wurden neue Bremsbeläge aufgeklebt oder aufgenietet. Diese Methode sollte heutzutage einem Motorradfachhändler oder einem Bremsenfachbetrieb überlassen werden.

Fast jeder kam schon einmal in die Situation, sein Motorrad plötzlich stark abbremsen zu müssen. Damit bei einer solchen Vollbremsung die Räder nicht blockieren und das Fahrzeug wegdriftet, ist in vielen Motorrad-Modellen schon ein Antiblockiersystem (ABS) verbaut. Es sorgt dafür, dass man beim Bremsen nicht die Kontrolle über sein Fahrzeg verliert und dieses weiterhin steuern bzw. lenken kann. Auch die Schleudergefahr wird durch das Vorhandensein eines Antiblockiersystems deutlich verringert.

Der ABS-Sensor ist ein Teil des Antiblockiersystems. Er sendet das Signal zur Regelung des Bremsdrucks und ist sowohl am Vorderrad als auch am Hinterrad des Motorrads verbaut. So können die Räder einzelnd kontrolliert abgebremst werden.
Der ABS Sensor misst an dem jeweiligen Rad die Drehzahl und wird aufgrund dieser Tatsache auch Drehzahlsensor oder Radrehzahlsensor genannt. Durch den sogenannten Sensorring kann der Drehzahlsensor messen, wie schnell sich die Räder drehen und somit die Raddrehzahl erfassen.

Die Raddrehzahl wird an das ABS Steuergerät übermittelt. Dieses erkennt, ob gerade ein Beschleunigen oder Abbremsen stattfindet. Im Falle eines Abremsens sinkt die Raddrehzahl und das Rad wird blockiert. Der Sensorring erkennt das und gibt diese Information an das Antiblockiersystem weiter. Das ABS regelt den Bremsdruck und sorgt dafür, dass das Motorrad weiterhin lenkfähig bleibt.

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